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Man nennt sie Braut des Hl. Geistes, der Gott ist, Die Tochter und Mutter Gottes Sie ist die Bundeslade, die Himmel und Erde, Menschen und Gott verbindet. Sie ist auch der Hl. Gral, der als erstes das königliche Blut Gottes enthielt
Sie ist auch der erste Hl. Tabernakel, der Gott vor den Augen der Ungläubigen Schutz bot
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Maria, Herrin der Seelen
Das Bild
Maria Domina Animarum”
„Myriam von Nazareth“
19.11.2010
Bild von der Vision „Maria, Herrin aller Seelen“
„Schau dir das Bild an, das Ich dir in deinem Herzen zeigen will. Es stellt Meine Eigenschaft als Herrin der Seelen in ihrem vollen Umfang dar. Ich werde dieses Bild für ewig in dein Herz hineinbrennen”. (Offenbarung durch die Jungfrau Maria an Myriam vom 19. April 2008)
“Das Gemälde … nenne Ich ein Gnadenbild”
“Das Gemälde, das der Vision Ausdruck gibt, die Ich dir geschenkt habe, in der Meine Erhabenheit als Herrin aller Seelen zum Ausdruck gebracht wird, nenne Ich ein Gnadenbild, weil Ich durch dieses Gemälde große Gnaden in Seelen ergießen werde.
Es wird Seelen zum wahren Glauben an Gottes Glorie bringen und an die Wahrheit Seiner Verheißung über den endgültigen Sieg der Frau und Ihres Gefolges über die Schlange und all ihre Werke von Finsternis.” (Offenbarung durch die Jungfrau Maria an Myriam vom 14. September 2010)
Maria als Herrin aller Seelen – eine kurze Vorstellung
Am Samstag, 26. November 2005, gab Sich die Heilige Jungfrau Maria durch Myriam van Nazareth zum ersten Male als die “Herrin aller Seelen” bekannt, mit den Worten: “Es ist Gottes Wille, dass Ich in dieser Stunde der Menschheit offenbart werde als die Herrin der Seelen. (…) Als Herrin der Seelen will Ich die Herzen für das Reich vorbereiten, das Mein Sohn auf Erden gepredigt hat und dessen Standarte Er in Form Seines Kreuzes in die Erde gepflanzt hat. So will Ich das wirkliche Göttliche Leben in die Seelen bringen. Meine Macht wird neu gestalten, was in Trümmern liegt; denn Ich bin die Brücke zwischen Himmel und Erde. (…)“.
In dieser „Eigenschaft der Eigenschaften“ (jener als Herrin aller Seelen) ist Maria dazu berufen, in diesen Letzten Zeiten den endgültigen Sieg Gottes über die Finsternis zu gestalten, wie Sie es in Ihrer Offenbarung vom Dienstag, 30. Mai 2006, erläutert:
„Gott (…) hat Mir alle Macht gegeben, um Satan, die Quelle jeglichen Verderbens für die Seelen, total und endgültig zu demütigen und zu besiegen. Er hat Mich dazu auserwählt, die Herrin aller Seelen zu sein, damit Ich in diesen letzten Zeiten die letzte Phase der Vorbereitung für die Gründung des Reiches Christi auf Erden gestalten kann. Das alles ist das Werk von Gott Selbst.”
Um dieses Werk zu vollenden, lädt die Herrin aller Seelen jetzt die Seelen dazu ein, ihr ganzes Wesen und ihren ganzen Lebensweg vollkommen und bedingungslos Ihr zu weihen und sich von Ihr in der Wissenschaft des Göttlichen Lebens belehren und bilden zu lassen. Maria versucht, dies alles in einem Werk zu vollbringen, durch welches Sie alle Seelen auf einer Grundlage vollkommener Solidarität, wahrer Liebe und unerschütterlicher Hoffnung und Ermutigung in eine Lichtkette zusammenbringt.
Hinweis
Während das erste Gnadenbild gemalt wurde, hat die Malerin sich entschieden, noch ein zweites Bild zu malen. Eines davon sollte bei Myriam aufbewahrt werden. Also gibt es zwei Gnadenbilder als Original, wie es übrigens auch bei dem Bild des “Barmherzigen Jesus” der Schwester Faustina der Fall ist.
Maria hat dem Bild die Bezeichnung “Gnadenbild” gewährt, noch während es in Ausführung war. Der Himmel betrachtet ein Werk mit ganz anderen Augen, als es der Mensch zu tun neigt. Gottes Vorsehung wusste sehr wohl, dass zwei Versionen angefertigt werden sollen. Die Bezeichnung “Gnadenbild” wird nicht Farben und Pinselstrichen verliehen, sondern der mystischen Bedeutung, die sich hinter einem Werk verbirgt.
In diesem Gemälde, in beiden Versionen, wirkt sich die Kraft Gottes aus. Wenn ein Mensch dieses Bild betrachtet, sehen seine Augen eine Zusammenstellung aus Gestalten und Farben, die höhere Ebene der Seele aber sieht überirdische Vorgänge. Ein Mensch, der in mystischer Empfindung geübt ist, wird dies gleich verstehen.
Auch Kopien dieser Bilder haben den Status eines Gnadenbildes, da sie ja dieselben Himmlischen Wahrheiten ausdrücken wie das Original, dem von der Herrin aller Seelen dieser Status gewährt worden ist. Das zweite Bild wird in verschiedenen Größen gedruckt und kann vom Myriam-van-Nazareth-Apostolat auf Spendenbasis bezogen werden.
Ihr Apostolat „Myriam van Nazareth“
Weihe an Maria, Herrin aller Seelen
Allerheiligste Jungfrau Maria, Königin von allem Erschaffenen und Herrin aller Seelen,
Gott hat Dich den Menschenseelen gegeben als die makellose Königin der Heiligkeit und Dir die Macht geschenkt, die Heiligung in jeder Seele zu vollenden, die sich Dir vollkommen und bedingungslos hingibt.
Deshalb werfe ich mich jetzt zu Deinen Füßen nieder, um Dir alles zu übertragen, was ich bin und was ich habe, damit Du als die absolute und souveräne Herrin darüber herrschst.
Ich gebe Dir die vollkommene Verfügung über mein Herz, damit es künftighin Deine vollendete Liebe tragen möge, die in mir jede Neigung zur Sünde lähmen wird.
Ich gebe Dir die vollkommene Verfügung über meinen Geist, damit er Deine erhabenen Gedanken denken möge, und über alle meine Erinnerungen, damit Du all die Saat, die Gott meinem Lebensweg entlang gesät hat, in Blumen verwandelst, zur Reinigung meiner eigenen Seele und zum Loskauf von Seelen, die ihre eigene Saat der Heiligung verloren haben.
Ich gebe Dir die vollkommene Verfügung über meinen Körper, damit er zu einem Werkzeug der Miterlösung mit dem leidenden Christus und mit Deinen Schmerzen wird. Sei meine Kraft und mein inneres Feuer in all meinen Prüfungen, damit ich in Einheit mit Dir mit dem Herzen Christi verschmelzen möge.
Ich gebe Dir die vollkommene Verfügung über meine Seele, damit sie unter Deiner Herrschaft zur Vollkommenheit geführt werden möge.
Ich gebe Dir die vollkommene Verfügung über meinen Willen, damit Dein Wille das Gesetz meines ganzen Lebens sein möge; denn Gott hat Dich zum lebendigen Gesetzbuch Seiner Liebe gemacht.
Für Dich, Himmlische Herrin meines ganzen Wesens und meines ganzen Lebensweges, will ich leben und sterben; denn in Dir lebt die Fülle des Ewigen Reiches.
Dir, die Du alle Macht über die Finsternis erhalten hast, gebe ich alle meine Schwächen, meine Verführbarkeit und alles, was mich von Gott entfernen kann, damit ich künftighin die Schlange der Versuchung auf allen meinen Wegen unter Deinen Füßen unterworfen wissen möge und ein fruchtbares Leben in Deinem Dienst führen möge; denn in Dir, o Herrin aller Seelen, hat Gott die Vollendung Seines Reiches auf Erden geborgen.
Dir will ich vollkommen, bedingungslos und für ewig als Dein Besitz und Dein Eigentum gehören, um durch Deine Herrschaft über mich immer und überall eine Blume zu sein, die Gott verzückt und Seine Saat in viele Seelen streut. Geruhe, zu diesem Zweck meine Seele als Deinen Garten zu bearbeiten und zu hegen, damit Gottes Reich ab heute in mir blühen möge.
Gebet Nr. 1185
Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau MARIA an „Myriam van Nazareth” am 19. April 2008: aus der Schrift: Die Erhabenheit der allerheiligsten Jungfrau Maria
„Schau dir das Bild an, das Ich dir in deinem Herzen zeigen will. Es stellt Meine Eigenschaft als Herrin der Seelen in ihrem vollen Umfang dar. Ich werde dieses Bild für ewig in dein Herz hinein brennen”.
Das Bild, das ich mir jetzt während längerer Zeit anschauen darf, ist so wunderschön, dass ich es tief bedaure, ein so untalentierter Zeichner zu sein: Dies zu Papier bringen zu können, würde ein entzückendes Bild zur Darstellung der Herrin aller Seelen liefern und würde den Seelen den ganzen Kontext dieser Eigenschaft lebhaft vor Augen stellen. In Marias Auftrag beschreibe ich, was ich sehe:
Unten im Bild sehe ich die obere Wölbung einer Kugel, die den Erdglobus darstellt.
Auf der Kugel steht ein goldener Thron. Oben auf der Rücklehne des Thrones sehe ich ein Schild in Form einer Lilie, darauf die zierlichen Buchstaben MDA (= Maria Domina Animarum, Maria Herrin der Seelen).
Auf dem Thron sitzt Maria. Sie trägt ein weißes Kleid, darüber einen Mantel in wunderschöner himmelblauer Farbe, unsagbar schöner, als ich diese Farbe je auf dieser Welt gesehen habe. Über Ihrem Kopf hängt ein glänzender goldfarbener Gürtel (ein Band mit einer Breite von etwa 5 cm), der zu den beiden Seiten Ihres Kopfes nach unten abfällt, so dass die beiden Enden jeweils außerhalb der Armlehnen des Throns fallen und den Erdglobus berühren.
Maria hält in der rechten Hand ein goldenes Zepter, das mit vielfarbigen Edelsteinen bekleidet ist. Ihre linke Hand ruht locker auf dem vorderen Ende der linken Armlehne. Acht Ihrer Finger sind mit Edelsteinen in unterschiedlichen Farben geziert. (Jeder Edelstein hat eine andere Farbe: die sieben Farben des Regenbogens, nebst einem Edelstein, aus dem ein blendendes goldfarbenes Licht strahlt.) Die bunten Strahlen aus jedem der Edelsteine verbreiten sich wie Lichtbündel nach allen Seiten und vor Marias Füßen hin über den ganzen Erdglobus.
Auf Marias Kopf, oben auf dem goldfarbenen Gürtel, steht eine goldene Krone, die mit Edelsteinen in unterschiedlichen Farben besetzt ist.
Oben im Bild sehe ich die Gottheit in Form eines blendend weißen Lichtes, einer strahlenden Sonne ähnlich, in der Mitte dieses Lichtes ein Kreuz, aus dem Blutstropfen hinunterfallen. Aus dieser „Sonne” heraus tritt ein breites Bündel blendend weißes Lichtes hervor, das nach unten leuchtet, um halbwegs zwischen der „Sonne” und dem Kopf Mariens in den Heiligen Geist überzufließen. Den Heiligen Geist sehe ich in Form einer weißen Taube. Als ob diese Taube ein Prisma wäre, scheint in Ihr das weiße Licht in die sieben Farben des Regenbogens aufgespaltet zu werden, um von unten in Form eines siebenfarbigen Lichtbündels herunterzustrahlen, das immer breiter wird, in dem Maße, wie es sich dem Kopf Mariens nähert. Auf der Stelle, wo das bunte Lichtbündel den Kopf Mariens berührt, ist es ebenso breit wie Ihr Kopf, so dass es mir vorkommt, als ob Ihr Kopf von einem Regenbogen umhüllt wäre.
Marias Herz gleicht einer Sonne aus blendend goldenem Licht.
Zu den beiden Seiten Mariens sehe ich große Mengen von Engeln, die tief hingekniet liegen, mit den Köpfen Maria zugewandt. Es scheint, als ob alle diese Engel „schweben” (Sie berühren keinen Boden).
Marias rechter Fuß ruht auf dem Gesicht eines Teufels, der auf der Erdoberfläche liegt, den Kopf Maria zugewandt, das Gesicht aber nach links gedreht, so dass die Zehen des rechten Fußes Mariens auf der Wange ruhen. Marias linker Fuß ruht auf dem Erdglobus. Vor diesem Fuß liegen drei teuflische Gestalten auf den Knien. Die Augen dieser Gestalten schauen ängstlich auf den Fuß der Herrin. Unter diesen drei Teufeln scheint die Erdoberfläche geöffnet zu sein. Ich sehe die Flammen der Hölle.
Zur rechten Seite Mariens, zwischen den Engeln und der Erdoberfläche, sehe ich einen Nebel, in dem ebenfalls einige Gestalten kniend liegen. Dieser Nebel stellt das Fegefeuer dar. Der Nebel wird von dem goldfarbenen Strahl aus einem der Edelsteine an der Hand Mariens bestrahlt.
Erläuterungen zu der oben stehenden Vision
Maria erläutert mir diese atemberaubende Vision, während ich sie zu sehen bekomme. Die Bedeutung der ganzen Symbolik, so wie die Herrin der Seelen mir diese offenbart:
- Die Gottheit hat keine Gestalt, Sie ist lauter Licht. In der Mitte des Göttlichen Lichtes steht das Kreuz von Gottes Sohn mit dem Blut, das sämtliche Gnaden für die Seelen erschlossen hat.
- Die Göttlichen Mysterien wirken sich durch den Heiligen Geist aus. Die Aufspaltung des Göttlichen Lichtes (Träger des Göttlichen Lebens) im Heiligen Geist symbolisiert die Tatsache, dass der Geist Gottes jegliche Gnade „in aufnehmbarer Form” über die Seelen ergießt.
- Der Kopf Mariens wird gleichsam vom Regenbogen der Gnaden umhüllt. Dies symbolisiert das einmalige Privileg der Fülle der Gnade, die unter allen Geschaffenen nur in Maria wirkt. Diese Fülle der Gnade erhebt Maria zur einmaligen Position, in der Sie die ausführende Macht Gottes über sämtliche Wesen ausüben kann: Sie ist vom Göttlichen Licht umhüllt, was heißt, dass Sie die Fülle des Göttlichen Lichtes in Sich trägt und aus diesem Grunde vollkommen eins mit dem Willen Gottes ist. Dies macht Ihre Macht vollkommen: jegliche Äußerung Ihres Willens gilt für Gott als eine Äußerung Seines Willens und soll folglich von sämtlichen Geschöpfen als Ausdruck des Göttlichen Willens akzeptiert und gehorsam befolgt werden.
- Maria sitzt auf einem goldenen Thron. Dieser stellt die Tatsache dar, dass Sie zur Königin über allem erhoben ist, was unter Gott steht. (Gold ist die Göttliche Farbe, die Farbe der unbeschränkten Heiligkeit.)
- Maria trägt eine goldene, mit vielfarbigen Edelsteinen besetzte Krone. Die Krone ist das Symbol der Königswürde, die goldene Farbe stellt das Göttliche dar, die vielfarbigen Edelsteine symbolisieren abermals die Fülle der Gnade und die Tatsache, dass Gott alle Seine Eigenschaften in Maria hat überfließen lassen, damit Sie Ihrer einmaligen Berufung als Herrin der Seelen nachkommen kann.
- Oben auf der Rücklehne des Thrones Mariens befindet sich ein Schild in Form einer Lilie, mit den Buchstaben MDA (Maria Domina Animarum), um darauf hinzuweisen, dass Ihre Eigenschaft als Herrin der Seelen Ihr aufgrund Ihrer Unbefleckten Reinheit und Heiligkeit geschenkt worden ist. Die vollkommene Reinheit ist die Eigenschaft, die es einer Seele ermöglicht, das Licht Gottes TOTAL in sich aufzunehmen und weiterzustrahlen. Außer Maria gilt dies für keine einzige andere Seele, so dass von Ihr gesagt werden kann, Sie ist der Spiegel Gottes.
- Maria trägt ein weißes Kleid (Symbol Ihrer Unbefleckten Reinheit), einen himmelblauen Mantel (Symbol für die Tatsache, dass Ihre Seele den absolut vollkommenen inneren Frieden in sich trägt, so wie dieser außer Ihr nur im Herzen Gottes vorzufinden ist) und über dem Kopf einen goldfarbenen Gürtel (Symbol für die Tatsache, dass Ihr ganzes Wesen in Göttlichen Eigenschaften und Auswirkungen der Göttlichen Gnade gehüllt ist). Dieses Band berührt zu beiden Seiten des Thrones den Erdglobus, womit darauf hingewiesen wird, dass Maria Ihre Herrlichkeit über die Seelen ausbreiten will.
- Marias Herz ist eine Sonne von blendendem goldenem Licht: ein Symbol für die absolute Makellosigkeit der inneren Verfassungen Mariens, die Tatsache, dass Sie total von Heiligkeit und Göttlichem Leben erfüllt ist, und die Tatsache, dass Ihre Macht sich durch Ihre einzigartige Liebe auswirkt, so dass Sie sogar eine unumschränkte Macht über das Herz Gottes entfaltet. (Aus diesem Grunde ist Ihr Herz wie eine goldene Sonne: Gott will hiermit bestätigen, dass Maria kraft eines Göttlichen Erlasses eine Göttliche Macht ausübt und dass Sie dies durch die Fülle der Liebe macht, die buchstäblich die antreibende Kraft der ganzen Schöpfung ist.)
- Marias rechte Hand trägt ein goldenes Zepter (Symbol Ihrer Macht über alles) mit vielfarbigen Edelsteinen (Symbol für die Tatsache, dass diese Macht aus der Fülle der Göttlichen Gnade hervorquillt). Ihre linke Hand ruht locker auf der linken Armlehne, als Symbol für die Ungezwungenheit, mit der Sie Ihre Herrlichkeit trägt und Ihre Macht über die Schöpfung zur Geltung bringt.
- Acht Ihrer Finger sind mit Edelsteinen geziert. Diese symbolisieren Marias Rolle als Vermittlerin und Spenderin sämtlicher Göttlicher Gnaden: Sie lässt diese als Strahlen von farbigem Licht (Elemente des Göttlichen Lebens) über alle Seelen ausstrahlen. Die Edelsteine verbreiten die sieben Farben, die zusammen die Fülle der Göttlichen Gnade darstellen, zusätzlich der goldenen Farbe zur Vollendung der Heiligung. Aus diesem Grunde bestrahlt die goldene Lichtbahn das Fegefeuer: Läuterung der dort befindlichen Seelen und Symbol für die Tatsache, dass diese Seelen ihre Läuterung mit Unterstützung der durch Maria über sie ergossenen Gnaden absolvieren.
- Marias Thron steht auf dem Erdglobus, weil Ihr die Macht über die Welt gegeben worden ist. Auch Ihr linker Fuß ruht auf dem Erdglobus, als ein Zeichen Ihrer unbegrenzten Macht über alles Geschaffene.
- Marias rechter Fuß ruht auf einem Teufel. Diese Haltung stellt die Tatsache dar, dass Maria in alle Ewigkeit Satan in Ihrer Macht hält. Sie ist ihm während Ihres ganzen Lebens auf Erden überlegen gewesen. (Es genügt, einen einzigen Fuß auf ihm ruhen zu lassen, damit er machtlos werde.) Sie wird in der Fülle der Zeit der ganzen Schöpfung gegenüber mit Satan unter dem Fuß erscheinen, um Ihre Herrschaft über alle Seelen und Ihren endgültigen Sieg über jegliche Kraft der Finsternis und über sämtliche Werke der Finsternis darzustellen. Die Körperhaltung dieses besiegten Teufels trägt an sich noch weitere Symbole in sich: er liegt auf dem Erdglobus (d.h.: er ist bestrebt, die ganze Welt an sich zu reißen), mit dem Kopf Maria zugewandt (weil er Sie und Ihre Getreuen als seine Spitzenfeinde und Hemmnisse anvisiert). Der Kopf liegt allerdings unter Marias Fuß gedreht. (Sie hat seinen Kopf – Symbol seines Hochmuts – unter Ihrem Fuß zu Boden gedrückt. Die Tatsache, dass Marias Zehen nicht auf dem Schädel sondern auf der Backe ruhen, symbolisiert die tiefste Erniedrigung, indem die teuflische Gestalt sich in dieser Weise nicht mehr rühren kann, aber schon durchaus den Fuß sehen kann, der ihn so erniedrigt.)
- Zu Marias linkem Fuß liegen Teufel kniend, unter ihnen die Flammen der Hölle. Maria zeigt hier Ihre unumschränkte Macht über alle Dämonen, über jegliche Kraft der Finsternis. Der ängstliche Blick in den Augen der teuflischen Gestalten, während diese auf Ihren Fuß schauen, stellt das Bewusstsein ihrer Machtlosigkeit gegenüber Maria dar.
- Zu beiden Seiten des Thrones Mariens liegen Meere von Engeln, kniend, mit den Köpfen Maria zugewandt, als Symbol für Marias Herrschaft über sämtliche Engel.
Das Gesamtbild zeigt uns die Königin und Herrin über ALLES kraft der Fülle der Göttlichen Gnade.
Apostolat Myriam van Nazareth, Postfach 50 15 59, D-50975 Köln

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